Dear Heima,

Your beauty lies in everything. In your wild rugged coastlines, your long summer nights and short winter days. In your arctic sky and ever chrashing waves. It lies in the little things like picking fresh blueberries, laughing until it hurts, laying back head on the grass, feeling the sun on your skin, watching the night sky, walking on ice, chasing rainbows. With you we found love, peace of mind and above all … HOME.

This is a magazine dedicated to all free spirits, adventurers and glitter enthusiasts.

Care More - wie ihr eure Lieblingsklamotten richtig und gleichzeitig umweltschonend wascht.

Wir alle haben ein paar Lieblingsklamotten im Schrank hängen. Die, die wir immer und immer wieder anziehen und die wir nur schweren Herzens verabschieden, wenn sie dann nach häufigem Tragen und Waschen nicht mehr schön aussehen. Lieblingsstücke, die zu solchen geworden sind, weil sie uns an besondere Momente oder an besondere Menschen erinnern. Und dann gibt es noch die ganzen anderen Teile, bei denen wir uns beim Kauf nicht so richtig sicher waren, die, die so schwierig in der Handhabe sind und bei denen wir zum Waschen in die Reinigung geben müssten, die, wo die Naht eh schon auf halb acht hängt und wir Angst haben, sie beim nächsten Tragen vollends zu vernichten und die, die eben günstig waren und die man 'ja vielleicht mal gebrauchen könnte'. Wenn ihr gedanklich in euren Kleiderschrank schaut, dann werdet ihr vermutlich den größten Teil an Klamotten gar nicht auf dem Schirm haben, sondern eher nur die wenigen Favoriten, an denen ihr besonders hängt. Wusstet ihr, dass wir im Durchschnitt satte 80% der Kleidung, die in unser aller Schränken hängt kaum tragen? Das ebenfalls im Durchschnitt die meisten Stücke nur 4x überhaupt getragen werden? Dass sogar 90% der Sachen, die dann am Ende vom Lied weggeschmissen werden, eigentlich noch tragbar sind? Wir wussten das nicht und haben daher nicht schlecht gestaunt, als wir dies letzte Woche beim AEG Blogger-Frühstück erfuhren. Eine Veranstaltung, die unsere Meinung nach eine der besten war, die wir je besucht haben - weil sie perfekt organisiert war, es einige interessante Gesprächspartner vor Ort gab und es um ein verdammt wichtiges Thema ging, nämlich um Mode und ihre Nachhaltigkeit. Wir können nicht allein durch unser Kauf-, sondern auch durch unser Waschverhalten etwas zur Nachhaltigkeit beitragen, denn im Lebenslauf eines Kleidungsstückes ist das große Finale nicht der Kauf. Wir sind ehrlich, wir haben übers Waschen noch nie viel nachgedacht - man macht es eben - dabei ist es, logischerweise, einer der wichtigsten Punkte in der Verweildauer einer Klamotte.

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Islands Osten: eine zuckersüße Stadt am Fjord und ein faszinierender Auto-Friedhof.

Der Sonntag begann für uns entspannter, wir haben ausgeschlafen, uns fertig gemacht und sind dann gegen frühen Mittag zum Skriðuklaustur aufgebrochen - einem uralten, aber wundervoll instand gehaltenen Kloster - an welchem Júníus Meyvant an diesem Tag ein Konzert gab. (Jedes Jahr findet in Egilsstaðir und Umgebung ein mehrtägiges Festival statt, in dessen Zuge Künstler aus ganz Island in den verschiedensten Locations auftreten.) Im Hinterhaus des Klosters bekommt man einen morgendlichen Bruch zum kleinen Preis und so saßen wir im Wintergarten zwischen den dort gepflanzten Tomaten und haben uns Waffeln genehmigt, bevor wir es uns am Berghang bequem machten und Herrn Meyvant mit Gitarre beim Besingen von 'Gold Laces' zuhörten. Man, der Mann hat ja so eine WUNDERschöne Stimme. Und die Atmosphäre dort, zum Flennen. Ausser uns waren nur Isländer vor Ort, alle von den umliegenden Farmen und Örtchen. Neben uns saß ein Opi im Liegestuhl und wippte glücklich lächelnd mit den Füßen. Kaffee durfte man ruhig mit rausnehmen, keiner hat sich Sorgen gemacht, man würde abhauen, ohne zu bezahlen. ;) Es war angenehm warm, die Wolken zogen sich gerade zurück und wir fühlten uns (mal wieder) wie im Film. Was für ein großartiger Vormittag! (Infos zum Kloster findet ihr hier.)

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Islands Süden: der unglaubliche Fjaðrárgljúfur Canyon und die Jökulsárlón Gletscherlagune.

Der Osten Islands hat den atemberaubenden Landschaften, die wir bis dato gesehen haben, noch einmal einen drauf gesetzt. Wie gestern auf Facebook bereits angedeutet, haben wir wirklich unzählige Fotos geschossen - im Endeffekt waren es sogar mehr als 3.000. Wir haben den gesamten Tag aussortiert und übrig geblieben sind um die 400/500 Bilder, welche wir natürlich nicht auf einen Schlag hochladen (können). Also teilen wir all diese wunderbaren Eindrücke auf und versorgen euch Stück für Stück mit Island Impressionen (und Tipps) aus dem Osten des Landes - begonnen mit dem langen Weg von Reykjavik nach Egilsstaðir, über den Fjaðrárgljúfur Canyon, die Jökulsárlón Gletscher Lagune und den Berufjörður Fjord. ♥ Fährt man von Reykjavik aus in den Osten, kann man sowohl die Nord- als auch die Südroute nehmen, wobei letztere ca. eine halbe Stunde länger dauert. Wir wollten auf dem Hinweg mehrere Pausen einlegen und hatten einige Sights auf dem Plan, weswegen wir diese halbe Stunde mehr nur zu gern in Kauf genommen haben. Lässt man Vík hinter sich, so liegt auf halbem Wege zum Jökulsárlón der Fjaðrárgljúfur Canyon (ein Wort, welches uns verzweifeln lässt :D) - ein Ort, welchen ihr besuchen MÜSST, wenn ihr nach Island reist.

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Wie sieht unser typisches Wochenende hier in Reykjavik aus? Persönliche Tipps.

Unsere Tage hier in Reykjavik sind ruhig, beständig, entspannt. Wir haben gewisse Rituale etabliert, die vielleicht nicht umhauen vor Aufregung, die uns aber grenzenlos glücklich machen. Das Wetter mag durchwachsen sein, die Temperaturen nicht tropisch, aber das Leben hier, der Alltag, die Ruhe - sie sind uns so viel mehr wert als ein perfektes Sommerwetter. Es sind kleine Momente, die jeden Regentropfen, jede steife Brise, jede graue Wolkenwand wettmachen. So wie gestern, als in der Kirche gegenüber ein Probe-Konzert von vier Briten gegeben wurde, die den Lumineers oder Mumford and Sons in nichts nachstanden, wir uns vor unsere Haustür auf die Treppen setzen - mit einem Chai Latte und in unseren Schlafanzügen - und Gitarre und Gesang lauschten. Die Sonne zeigte sich kurz und die Nachbarskatze gesellte sich zu uns. So saßen wir zu dritt auf den Stufen, Caro, Katze, Linda und genossen den Morgen. Ein solcher Auszug aus einem Tag ist nicht mehr ungewöhnlich für uns. Wir erleben diese Augenblicke fast täglich. Die Uhr tickt anders in Island. Sie ist langsamer, schenkt uns zu den regulären 24 noch ein paar gefühlte Extra-Stunden.

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(Wild)campen in Island - was ihr wissen solltet.

Manche Dinge müssen keinen tieferen Sinn ergeben. Sie müssen für niemanden verständlich und nachvollziehbar sein oder irgendetwas bewirken - ausser einen Moment des reinen Glücks, der absoluten Zufriedenheit, hervorzubringen. Genau so war unser vergangenes Wochenende. Rückblick: wir sitzen zu viert in der Abflughalle Berlin Schönefeld, mit den ersten Sommersprossen in 2016 und einem leichten Ziehen im Herzen. Abschiedsschmerz. Von schönem Wetter und warmem Meer. Wir philosophieren über den Sommer in Island, über den oftmals kalten Wind, die manchmal fast vorfrühlingshaften Temperaturen. Wir sprechen von Ausflügen und Roadtrips, wir tagträumen von tropischen Stränden und vom Schlafen unter freiem Himmel. Ein Seufzer geht durch die Runde, dann ein Ruck. Wer sagt eigentlich, dass ein kühler Sommer nicht auch ein fantastischer Sommer sein kann? Niemand! Also beschließen wir mit einem Grinsen, dem frischen Juni-Wind zu trotzen und noch an dem folgenden Wochenende draussen zu nächtigen. Zelten, Grillen, Freisein. Warum eigentlich nicht? Es ist Samstag Morgen und wir bereiten unseren Abstecher in die Weiten Islands vor. Genau genommen auf ein wundervolles Stück Land, das im Besitz von Logis Familie ist. Wir haben vor einiger Zeit ein paar coole Gimmicks bei Radbag bestellt und wollen sie gleich gebührend einwehen.

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Islands Westen: eine wundervolle Wanderung zum zweithöchsten Wasserfall des Landes.

Wie Sonntag angekündigt, sind wir gestern in Richtung Westen aufgebrochen, um uns ein weiteres Natur-Spektakel hier in Island anzuschauen. 2012 bereits stand der Glymur Wasserfall am Fuße des Hvalfjörður auf der Besichtigungsliste weit oben und trotzdem waren wir bis dato noch nie dort. Von Reykjavik geht es ca. eine Stunde aus der Stadt heraus in Richtung Akranes, dann allerdings nicht durch den Tunnel, welcher durch den Fjord hindurch führt, sondern an dessen malerischen Klippen entlang bis zum Grunde, bzw. dem tiefsten Zipfel. Dort fährt man dann ein Stück Schotterpiste entlang, bis zu einem Ausgangspunkt für die Wanderung zum Glymur. Lange handelte es sich dabei übrigens um den höchsten Wasserfall Islands (198m stürzt er in die Tiefe), allerdings ist er mittlerweile auf Platz 2 gefallen, da der Vatnajökull Gletscher vor einiger Zeit einen noch gigantischeren Wasserfall freigelegt hat. Wie auch immer, wir haben uns voller Vorfreude an den Aufstieg gemacht. 3 - 3,5 Stunden sind veranschlagt (die Meinungen gehen da aber weit auseinander, wir haben auch schon Angaben von fünf und sechs Stunden gesehen, selbst haben wir 2,5 für die reine Wanderung gebraucht) und wir hatten vorher gelesen, dass diese Tour eine ganz besondere sei.

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