Dear Heima,

Your beauty lies in everything. In your wild rugged coastlines, your long summer nights and short winter days. In your arctic sky and ever chrashing waves. It lies in the little things like picking fresh blueberries, laughing until it hurts, laying back head on the grass, feeling the sun on your skin, watching the night sky, walking on ice, chasing rainbows. With you we found love, peace of mind and above all … HOME.

This is a magazine dedicated to all free spirits, adventurers and glitter enthusiasts.

Zeitumstellung. // Eine kurze Geschichte der Zeit.

Es wird Herbst. Die Zeit zurückgedreht. Stürme ziehen über das Land, der erste Schnee setzt sich lautlos in die Berge. Es ist kalt, früher dunkel, das Wetter rau. Im Kamin brennt fast jeden Abend ein Feuer, die Katzen liegen stets in seiner Nähe. Wir sind jetzt beide verheiratet. Linda’s Opa sagt: “Ihr seid ein Haushalt glücklicher Menschen”. Er hat recht. Die Zeit hat sich für uns irgendwann umgestellt. Auf Herbststürme und Kakao in der Dämmerung. Auf Katzen und Lebkuchen im Wohnzimmer. Auf gemeinsames Rotweintrinken nach dem Selbstgekochten. Wir sind glücklich damit. Mit der Verlangsamung. Mit dem Stillstand. Aufbruch und Umbruch hat die letzen Monate gezeichnet, unserem Leben seinen Rahmen vorgegeben, die Zukunft und die Richtung definiert. Alles war schnell, so schnell, flog im Sauseschritt an uns vorbei, bis die Zeit uns eingeholt, uns überholt hatte. Und dann… Ruhe. Endlose Stille. Vorfreude auf den einsetzenden Winter. Mit dem Wechsel der Jahreszeit auch der Wechsel des Lebensrhythmus. Weihnachtslichter zum Frühstück, Spaziergänge am aufgewühlten Meer, die erste Schicht Pulverschnee. Dicke Mäntel und eine Landschaft getaucht in die Farbpalette des späten Herbstes. Abends manchmal Serie, meistens aber die Finger über den Tasten – es ist die perfekte Zeit, um ein Buch zu schreiben. Es ist die perfekte Zeit für Zeit.

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Nelson, British Columbia // Everyone's relaxed in Nelson.

Nelson, British Columbia, die bunte, stark künstlerisch angehauchte Stadt, in der sich vor allem Althippies, Freigeister und jene niederlassen, deren Job entweder freischaffender Journalist, Maler, Musiker, Bildhauer oder ähnliches ist. Nelson, eine Stadt, deren Zusammenhalt seinesgleichen sucht und deren Menschen jeden einzelnen Morgen strahlend und bestens gelaunt aus dem Haus zu gehen scheinen. Einwohner, die so entspannt und freundlich sind, das man sich im ersten Moment fragt, wo sich hier wohl die große Plantage mit dem grünen Gewächs befindet, welches sich so lustig rauchen lässt. //Fun Fact: Die Gesetzeshüter in Nelson nehmen es nicht so genau, ähnlich wie in Vancouver sind die Gesetze besonders locker und|oder ungenau. Die Politik ist super liberal und die Behörden dulden den Verkauf von Marijuana in den örtlichen Coffee Shops.// Fakt ist, die Gemeinde Nelson ist offen, exzentrisch, freundlich, grün, fröhlich und das Ganze nichtmal aufgesetzt. Fakt ist, wer in Nelson lebt, der hat sich genau dafür entscheiden und kann sich kein anderes Leben mehr vorstellen. Die Community wird gehegt und gepflegt, gemeinsam die verrücktesten Projekte auf die Beine gestellt (wie beispielsweise der Supermarkt Kootenay Coop, der eine Kooperative der Verbraucher ist, die den Supermarkt selbst finanzieren und betreiben und sich damit von den großen Ketten befreit haben – angeboten werden lokale Produkt, Gesundes und Biologisches, Veganes und Fair Trade, Wellness und Unmengen Obst und Gemüse.)

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Living in a Red Bubble. // Welcome to our crib!

Drei Monate wohnen wir jetzt im neuen Haus. Drei Monate, von denen die ersten zwei Wochen komplett in die Renovierung geflossen sind. Drei Monate, von denen wir einen ganzen Monat lang unterwegs gewesen sind. Eine neue Katze ist aus dem Tierheim zu uns gezogen, wir haben unseren alten Blog ad acta gelegt und eine komplett neue Homepage aufgezogen, unserem Shop ein neues Design verpasst, die Emaille-Tassen online gestellt und generell unglaublich viel gearbeitet. Dazu kamen ein paar unangenehme Überraschungen und schon haben wir unter’m Strich nicht gerade viel in unserem neuen zu Hause ‘gewohnt’. Dennoch fühlen wir uns hier bereits unendlich wohl und absolut heimisch. Das liegt an der Tatsache, dass es zum Meer gerade mal zwei Minuten Fußweg sind. Dass das Vogelschutzgebiet rund um Grottá quasi unser Garten ist. Dass wir jeden Tag salzige Luft einatmen und dem Leuchtturm einen Besuch abstatten können, wann immer wir wollen – dem Leuchtturm, den wir von Minute eins als einen unserer Lieblingsplätze in Reykjavik auserkoren hatten. Es liegt an der großen Terrasse, die zum Haus gehört und auf der wir an den raren Sommertagen Ende Juli bereits ausgiebig gegrillt haben. Es liegt an dem wilden Garten, der einmal ums ganze Haus führt, an der riesigen Garage, in die theoretisch beide Autos, unsere Koffer UND unsere Do-It-Yourself Werk-Ecke passen. Es liegt an der extrem ruhigen Nachbarschaft und den mittlerweile drei kätzischen Freunden, mit denen Pommes und Fritte sich treffen können. Es liegt daran, dass wir dem gesamten Haus unseren eigenen Stempel aufdrücken konnten. ‘Dank’ der absoluten Renovierungsbedürftigkeit haben wir bei Null angefangen, Boden verlegt, Wände gestrichen (wir standen im Baumarkt sicher eine Stunde vor den Farbpaletten, um das richtige Zusammenspiel zu erstellen) und Fensterrahmen lackiert – alles nach unseren Herzenswünschen.

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In a field of roses you are a wildflower. // 'till the end of time.

Du hattest keinen blassen Schimmer, wie deine Hochzeit aussehen sollte. Wir saßen in Norwegen am Frühstückstisch, haben gemeinsam auf den im Sonnenaufgang leuchtenden Fjord geschaut und ich hab dich gefragt, was du dir an deinem großen Tag am meisten wünscht. ‘Nur Liebe’ hast du gesagt. Natürlich hast du genau das gesagt. Und dann die Augen verdreht, weil du dich selbst so kitschig fandest. Natürlich hast du die Augen verdreht – ich musste lächeln. Du hattest keine Ahnung, wie dein Kleid aussehen sollte, hast dich wahllos durch Internetseiten geklickt, warst mit mir shoppen, um etwas Passendes zu finden und nirgendwo bist du fündig geworden. Ich hab dir gesagt, dass du es weißt, wenn du es siehst. Du warst schon ganz besorgt, dass du ‘einfach in einem alten Schlabberpulli’ vor der Standesbeamtin würdest sitzen müssen. Nur drei Tage vorher ist die Blitzentscheidung gefallen. Ein rosa Kleid mit Glitzer. Von Anfang an ist mir das klar gewesen, nur du wolltest dir nicht eingestehen, dass du nunmal eine Herr der Ringe Figur bist und dass ein Elfenkleid das einzig Richtige für dich sein würde.

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Røros, Norway // Für knappe 48h in einem anderen Jahrhundert.

Wir steigen die vom Regen dampfende schwarze Halde hinab und finden uns schlagartig ins 16te Jahrhundert versetzt. Am Fuße des kargen Hügels schmiegen sich winzige Holzhäuser in den sandigen Untergrund. Ganz schief und gegerbt von Wind und Wetter trotzen die alten Bauten den Jahreszeiten, ihre kleinen Fenster glitzern in den hervorbrechenden Sonnenstrahlen. Die Grasdächer funkeln noch feucht von dem eben versiegten Regen. Es ist ein ganz unwirklicher Anblick, wir warten nur darauf, aus einem der steinernen Schornsteine Rauch aufsteigen zu sehen oder das eine der Holztüren sich quietschend öffnet und ein Ruß verschmierter Bergbau-Arbeiter sich auf den Weg zur Kupfer-Mine macht. Doch nichts rührt sich, nur eine neugierige junge Frau in dunkelblauem Regenmantel steht vor einem der Fenster, wischt mit dem Ärmel die Tropfen beiseite und späht ins Innere. Es ist unglaublich still hier, fast so, als hätte man sich in eine Geisterstadt verirrt. Kennt irgendjemand noch den Pippi Langstrumpf Film 'Pippi geht von Bord' aus dem Jahre 1969? Der, in welchem sie einen riesigen Schneeball fertigt und diesen dann die Straße herunter rollen lässt, vorbei an kleinen, niedlichen Holzhäusern mit Grasdach? Das hier, das sind eben jene Häuschen und sie sehen noch genauso aus, wie im Film. Und selbst in eben jenem waren sie schon alt.

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Into the Wilderness // Enamel Adventure Mugs

So ein großer Traum und so eine kleine Tasse. Mehr als ein halbes Jahr Arbeit ist in die weiß-rosa 'Adventure Mug' geflossen, die wir uns schon seit gefühlten Ewigkeiten wünschen und nirgendwo finden konnten. Also haben wir irgendwann beschlossen: dann bringen wir sie eben selbst auf den Markt. Nun steht eine erste kleine Auflage zum Versand bereit und zwei der Stücke jeden morgen pünktlich um 8:00Uhr mit heißem Milchkaffee gefüllt in unserem Office. Sie sind unser persönlicher Reminder, dass man fast alles schaffen und in die Tat umsetzen kann, was man sich vornimmt. 'In die Wildnis' war einst unser liebster Ausspruch aus 'Der Herr der Ringe' und ist über die letzten 15 Jahre zu einem unserer Lebensmottos geworden. Er steht dafür, sich zu wagen, die Natur zu lieben, das Leben zu schätzen und niemals auf der Stelle zu treten. Wir haben erstmal nur eine ganz kleine Auflage produzieren lassen, für uns und all jene, die zufällig auch eine Schwäche für Kaffee, die beliebten 'Gentlemen's Hardware' Tassen und die Farbe Rosa haben. So ein Prozess hat es ganz schön in sich und wir sind durch so einige Instanzen gegangen und haben die ein oder andere Hürde nehmen müssen, bevor unser Traum-Tässchen vor uns stand. Idee, Design, Vektorgrafik, dann eine Produktionsstätte finden, Mockup erstellen, Gewerbe erweitern, in Vorklasse gehen, den Versand regeln und noch so viel mehr… aber wir haben uns durchgewühlt und hier stehen sie nun - genau so, wie wir sie im Kopf hatten.

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